Ob virtuell oder irgendwo vor Ort:  Wir agieren zunehmend in mixed-Teams mit vielfältigen kulturellen Hintergründen. Diversity ist von Vorteil, insbesondere wenn es um komplexe Fragestellungen geht, bei der viele Perspektiven willkommen sind.

Doch allein in der Fremde gegenüber einer Truppe von Schichtarbeitern oder Managern zu stehen – das stellt einen auf die Probe.

 

Wenn Sie oder Personen aus Ihrer Organisation vielfach mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zu tun haben, ist ein Workshop für all diejenigen, die häufig im internationalen Kontext arbeiten, gut investierte Zeit. Denn er hilft, das eigene Verhalten auszurichten, so dass es für alle besser passt.

Servicetechniker von Meiko Spülanlagen aus Asien

Selbst wenn man zu Beginn eines internationalen Projekts die Ziele und das Vorgehen mit allen vereinbart hat, zeigt sich im Verlauf, dass sich manche Personen weniger beteiligen und dass Aufgaben nicht zufriedenstellend erledigt werden.

Dies hängt nicht allein von der Persönlichkeit und Motivation des jeweiligen Teammitglieds ab. Wenn man sich Zeit für Einzelgespräche nimmt, wird offensichtlicht, dass im Team kulturell geprägte Unterschiede  bestehen, was Mitarbeiter /innen aus allen Teilen der Welt jeweils als Aufgabe der Leitung sehen und wie auftretenden Probleme oder Konflikte in verschiedenen Kulturräumen bzw. Ländern anders angegangen werden.

Insofern sollte man sich als verantwortliche Person immer wieder vor Augen führen, dass jedes Teammitglied bzw. jede Teil-Gruppe eine spezifische kulturelle Prägung mitbringt, um passende Formen der Kommunikation einzuführen, die mehr Gemeinsamkeit erlebbar machen.

Dies ist um so wichtiger, denn bei weitgehend virtueller Zusammenarbeit kommen informelle Begegnungen und Befindlichkeiten zu kurz, was den Aufbau von Vertrauen und von gemeinsamen Commitment erschwert.

Igor Corderro, Festo Manager in Sao Paulo

Auch wenn wir uns international mit Vornamen anreden, existieren Rangfolgen und bestimmte Bilder unterschwellig in den Köpfen der einzelnen Personen weiter.

 

Das Paradoxe daran: Je länger man sich in einer anderen Landeskultur bewegt, desto vertrauter und zugleich merk-würdiger wirkt diese auf uns.

Unser Workshop (1 Tag) ist demnach eine internationale Reise.  Sie sind als Teilnehmer/in eingeladen, Ihre Erfahrungen einzubringen. Wir erarbeiten Prinzipien, um in kulturell gemischten Teams besser miteinander klarzukommen und gute Führung zu praktizieren.

Wie Sie hiervon profitieren:

Methoden:

 

Mit solchem kulturellen Wissen im Hinterkopf können Sie sich als Führungskraft oder Projektverantwortliche besser in Ihrer Kommunikation auf die jeweiligen Gegenüber einstellen.

Wenn Ihre Haltung „stimmt“, brauchen Sie sich nicht bei jeder Äußerung oder einem Schweigen in der Gruppe Sorgen zu machen. Jemand wird Ihnen dann freundlich einen leichten Wink geben, falls Sie mal wieder etwas zu forsch aufgetreten sind.

Auch ist nicht gemeint, die eigene kulturelle Prägung und Persönlichkeit beiseite zu lassen. Gerne hören andere, worüber man „bei uns“ lacht, was einen selbst öfters Zuhause oft ärgert und was in unserer Kultur gerade im Umbruch ist.

Übrigens:  Themen wie Kochen, Musik oder Sport und Qualitäten wie Höflichkeit, Interessen am Gegenüber sowie Humor erleichtern Begegnungen und Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen in Kontakt zu kommen!