Ein KI-Projekt mit großer demokratischer Reichweite

Mittlerweile haben wir – das ist die private Institutsgesellschaft für Demokratie und Künstliche Intelligenz gUG mit Sitz in Tübingen (www.idemki.de) – vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg (März 2026) und in Sachsen-Anhalt (September 2026) große Resonanz zu unserer Ausstellung erfahren. (www.landtagswahl.ai).

Darin zeigen wir Stadt-Land-Ansichten, die wir aus den Wahlprogrammen der 7 aussichtsreichsten Parteien erstellt haben: „Wie würde die Zukunft in Sachsen-Anhalt aussehen, wenn diese oder jene Partei ihre Vorstellungen zu 100% umsetzen könnte?“

Die Promptkaskade hierzu ist ausgefeilt, um jede Form von Bias oder Beeinflussung durch IDemKI zu vermeiden. Die Bilder sind Anlass, über die eigenen Vorstellungen von Politik ins Gespräch zu kommen und regen a, die Wahlprogramme anzuschauen und miteinander zu vergleichen: Will ich das wirklich erleben und mit-verantworten, was im Programm von Partei XY steht?“

In den online-Ausgaben der überregionalen Zeitungen (ZEIT, WELT, STERN und  Süddeutsche Zeitung) wurde im August 2026 der (identische) Artikel veröffentlicht, den Sebastian Münster (dpa) nach einem Gespräch mit uns verfasst hat.

Das Projekt des Tübinger Instituts „IDemKI“ nutzt KI, um Wahlprogramme der sieben stärksten Parteien in Bildern darzustellen.

https://www.sueddeutsche.de/politik/vor-der-landtagswahl-was-waere-wenn-ki-bilder-sollen-parteiplaene-sichtbar-machen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260825-930-577477

In Sachsen-Anhalt haben wir zudem einen Influencer-Dialog unter jungen Erwachsenen aus den ost- und westdeutschen Bundesländern gestartet. Auf diesem Weg erreichen wir eine Altersgruppe, die sich hauptsächlich via Social Media über Politik informiert bzw. unterhalten lässt.

Hintergrund hierfür ist die Studie der Bertelsmann-Stiftung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/junge-menschen-und-gesellschaft/projektnachrichten/how-to-sell-democracy-online-fast-1

Zwar konnten wir in Sachsen-Anhalt die Nutzerzahlen nicht wiederholen, welches das von mir produzierte Reel zur Ausstellung in BW (3,5 Millionen) erreicht hat. https://www.instagram.com/landtagswahl.ai/. Die Vielfalt der Kommentare zeigt, das wir als IDemKI damit einen Nerv getroffen haben.

Und schließlich haben wir mit dem Augustinuswerk in Lutherstadt/Wittenberg ein Projekt zum Thema „Inklusiv Wählen“ gestartet. Die Bilder eröffnen Menschen mit Einschränkungen einen leichten Zugang zum Themenfeld von Politik, Demokratie und Wahlen.

Sowohl für die Klient:innen und deren Angehörigen als auch für die Mitarbeitenden in dieser Einrichtung war/ist es bereichernd, in einer freundlichen Atmosphäre darüber zu sprechen, wie wir alle unsere Rechte als Bürger:innen wahrnehmen können – und dies auch tun sollten. 

Inklusiv Wählen

Nun planen wir eine ähnliche Initiative im Vorfeld der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen, die imMärz 2027 stattfinden. Und zwar in bewährter Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Landesverband der Volkshochschulen sowie weiteren Partnern der (politischen) Bildung.

Meine Rolle und Aufgabe als Geschäftsführer von IDemKI hierbei: Dieses ambitionierte Projekt: „Hallo KI, wen wähle ich in NRW?“ mit unserem Team und unseren Ansprechpartnern in NRW bestmöglich zu managen, dh.h. kooperativ, kreativ, transparent und parteipolitisch neutral.

Dazu werde ich Fortbildungen geben und Events entwickeln für beide Zwecke:

 

    • für die konstruktive Nutzung von KI für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt

    • für die Förderung von kritischer KI-Kompetenz in allen Altersgruppen.

Carpe Diem – Nütze den Tag – oft auch clever mit KI!

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